Geöltes Parkett – gesund, renovierbar, umweltfreundlich

Parkett ist ein gesunder Naturboden, der auf natürliche Weise das Raumklima reguliert und damit ein gesundes Wohnklima bietet. Tatsächlich trifft diese Raumklima-Regulierung nur auf geöltes und gewachstes Parkett zu. Bei lackiertem Parkettboden werden die Poren des Holzes verschlossen. Der Holzboden ist nicht mehr in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder an die Raumluft abzugeben.
Als Naturboden bietet geölter Parkettboden noch mehr Vorteile. Wir von allfloors.de stellen den gesunden Bodenbelag näher vor.

Hinterseer Parat 190 Eiche Country LHD ölwachs - geöltes Parkett für mehr Wohngesundheit
Hinterseer Parat 190 Eiche Country LHD ölwachs – geöltes Parkett für mehr Wohngesundheit

Geöltes Parkett – gesunder Naturboden für Allergiker und Umweltbewusste

Als Holzboden bringt geölter Parkettboden die natürlichen Eigenschaften von Holz in freier Natur mit. Holz nimmt die in der Luft befindliche Feuchtigkeit auf und gibt sie bei einer niedrigeren Luftfeuchtigkeit wieder an die Raumluft ab. Parkettboden wirkt wie ein natürlicher Luftbe- und -entfeuchter. Trockene Schleimhäute und das daraus resultierende höhere Risiko für Erkältungen bzw. Infektionskrankheiten bleiben aus.
Geölter Parkettboden lässt sich einfach reinigen und pflegen. Ritzen, in denen sich Allergene und Hausstaubmilben festsetzen können, sind nicht vorhanden. Allergene aus der Raumluft werden durch feuchtes Wischen schnell entfernt.
Fertigparkett wird ohne Leim verlegt. Ausdünstungen durch lösemittelhaltigen Kleber bleiben aus. Die Wohngesundheit wird erhöht.

Langlebiger Bodenbelag durch Renovierbarkeit

Parkettboden ist ein renovierfähiger Bodenbelag, der in Abhängigkeit von der Nutzschicht des Parkettsbodens mehrmals renovierbar ist. Je stärker die Nutzschicht ist, desto häufiger ist eine Renovierung des Parkettsbodens möglich. Beschädigungen und Verunreinigungen werden abgeschliffen und das Parkett neu versiegelt.
Kleine Schadstellen im Parkettboden lassen sich ebenfalls schnell reparieren. Eine aufwendige Gesamtrenovierung ist nicht notwendig. Bei der richtigen Pflege ist geölter Parkettboden ein Bodenbelag, der ein ganzes Leben lang hält.

Einfache Pflege trotz Naturboden

Frühere Behauptungen, Parkettboden wäre pflegeintensiv, haben längst keine Gültigkeit mehr. Geöltes Parkett hält mit einigen Grundregeln ohne zusätzliche Pflege über einen langen Zeitraum. Regelmäßiges Kehren und Wischen genügt zur Reinigung des Bodenbelags.
Um Schäden am Parkettboden zu vermeiden, sollte der Holzboden nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Ein Türvorleger schützt vor einem Hereintragen kleiner Steinchen und Sand. Möbel sollten mit Filzgleitern versehen werden, um keine Spuren auf dem geölten Naturboden zu hinterlassen.

Naturerlebnis mit Patina

Parkettboden besteht aus Echtholz. Durch die Öl-Versiegelung werden Astlöcher und feine Strukturen im Holz optisch hervorgehoben. Die Patina des Holzes verleiht Räumen mit Parkettboden die gemütliche Atmosphäre eines Landhauses und bringt auf diese Weise die Natur ins Haus. Da Parkett ein Naturprodukt ist, besitzt jedes Parkett eine individuelle Optik, d. h. kein Parkettboden ist identisch zu einem anderen Parkett.

Empfehlenswerte Parkett-Kollektionen:

Parador Trendtime 8
Hinterseer Parat Dos
Parador Trendtime 9
Hinterseer Parat 190
Parador Eco Balance
Parador Trendtime 6

Bei Fragen und Problemen steht das Team von allfloors.de gern per Mail und Telefon zur Verfügung.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Funktioniert Holzparkett in der Küche?

Offene (amerikanische) Küchen sind stark im Kommen. Dabei wird die Küche meistens mit dem Wohnzimmer verbunden. Damit bietet sich an, den gleiche Bodenbelag in beiden Raumteilen zu verwenden, obwohl in einer Küche traditionell ein anderer Bodenbelag verwendet wird. Da der Bodenbelag in der Küche anders genutzt wird als im Wohnzimmer, muss der Bodenbelag so ausgewählt werden, dass er den Beanspruchungen aller Räume entsprechen kann.
Wer sich für Parkett als Bodenbelag entscheidet, sollte bedenken, dass in der Küche auch mal etwas runterfällt oder daneben spritzt und eine Reinigung notwendig wird. Parkett wird in dieser Hinsicht kritisch betrachtet. Als echter Holzboden bringt er eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit oder Kratzern mit. Mit dem richtigen Parkett können auch diese Hürden gemeistert werden.

Hinterseer Parat DOS Parkett eignet sich auch für die Küche (Quelle: Hinterseer)
Hinterseer Parat DOS Parkett eignet sich auch für die Küche (Quelle: Hinterseer)

Eigenschaften von Parkett

Als Naturboden bietet Parkett zahlreiche Vorteile. Bei richtiger Pflege ist Parkettboden sehr robust und lange haltbar. Darüber hinaus verleiht der Bodenbelag Räumen eine spezielle Atmosphäre und bietet mit einer ganzen Palette an unterschiedlichen Maserungen und Farben den vollständigen Charakter von Holz. Jeder Parkettboden ist einzigartig – ein Unikat.
Der Einfluss von Holz auf das Raumklima ist ebenfalls eine sehr positive Eigenschaft von Parkett. Parkettboden nimmt die Feuchtigkeit aus der Raumluft und kann diese bei trockener Luft wieder abgeben.
Auch in Bezug auf Fußwärme und Wohnlichkeit bietet Parkettboden große Vorteile. Parkett besitzt eine hohe Speicherfähigkeit und damit eine angenehme Fußwärme.
Parkett ist renovierbar. Der Bodenbelag kann bei Schäden und starken Verschmutzungen durch einen Fachbetrieb mehrmals abgeschliffen und neu versiegelt werden. Parkettboden sieht danach wie neu aus und wird dadurch zu einen lange haltbaren Bodenbelag, der auch Generationen überdauert.
Parkettboden besitzt durch die natürlichen Eigenschaften von Holz einen hohen elektrischen Widerstand und verhindert dadurch Elektrounfälle, wie sie auch in der Küche vorkommen können. Trotzdem leitet Holz genug, um elektrostatische Aufladungen über den Menschen zu vermeiden.

Welche Gesamtstärke eignet sich?

Parkettboden ist in der Küche häufig äußeren Einflüssen wie Fettspritzer ausgesetzt. Deshalb sollte Parkett in der Küche ausreichend stark sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um Mehrschichtparkett oder Massivparkett handelt. Je stärker der Parkettboden ist, desto öfter kann er abgeschliffen und neu versiegelt werden.
Bei Massivparkett sind Stärken zwischen acht Millimeter und 23 Millimetern gängig. Diese Bodenbeläge können dadurch fünf bis sieben Mal abgeschliffen und neu versiegelt werden.
Mehrschichtparkett mit zwei Schichten hat eine Gesamtstärke von zehn bis 16 Millimetern. Die Nutzschicht variiert dabei zwischen drei bis sechs Millimetern. Zweischichtparkette können damit zwei- bis dreimal abgeschliffen werden.
Dreischichtparkette  weisen eine Gesamtstärke von zehn bis 25 Millimetern auf. sie besitzen Nutzschichten von drei bis acht Millimetern und können ebenfalls mehrmals abgeschliffen werden.

Die Holzart macht’s

Die Küche ist ein stark beanspruchter Bereich. Für Räume mit starker Beanspruchung sollten bevorzugt Harthölzer wie Buche und Eiche verwendet werden. Sie bieten den meisten Widerstand bei starken Belastungen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rohdichte des Holzes ist, desto widerstandsfähiger ist es. Möbelrücken oder Gäste mit Absätzen können diesem Parkett wenig anhaben.
Für die Küche eignet sich Parkett aus Eiche am besten. Dieses Holz ist sehr widerstandsfähig und besitzt ein ungleichmäßiges Erscheinungsbild. Kleine Kratzer und Schmutz verschwinden dadurch optisch im Gesamtbild des Parkettbodens.

Parkett schützen

Parkett mit einer Oberflächenbehandlung lässt sich einfacher pflegen. Zusätzlich schützt das Finish vor Flecken, Kratzern und Schmutz. In der Küche empfiehlt sich geöltes Parkett. Bei Flecken oder Beschädigungen kann die betroffene Stelle repariert und neu geölt werden, ohne dass gleich der gesamte Bodenbelag abgeschliffen und versiegelt werden muss. Fettspritzer und Flecken hinterlassen keine bleibenden Spuren. Sie können einfach mit einem feuchten Tuch entfernt werden.
Das Öl verhindert ein Eindringen von Flüssigkeiten in die Oberfläche des Parketts, ohne einen Film zu bilden. Trotzdem kann das Parkett durch die offenen Poren des Holzes Luftfeuchtigkeit aufnehmen, abgeben und so das Raumklima auf natürliche Weise regulieren.

Pflege von Parkett in der Küche

In der Küche gelangt Wasser immer wieder auf das Parkett. Kleine Wasserspritzer sind kein Problem für den Holzboden. Das Parkett nimmt diese Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Größere Wasserlachen sollten sofort aufgewischt werden, um ein Quellen des Holzes zu vermeiden.
Darüber hinaus sollte der Bodenbelag regelmäßig gesaugt und einmal pro Woche feucht gewischt werden. Beim Reinigen und Pflegen sollten ausschließlich spezielle Parkettreiniger verwendet werden. Eine regelmäßige Nachbehandlung mit Pflegeölen wird empfohlen je nach Beanspruchung, in einer Küche etwa halbjährlich.

Eignet sich Parkett wirklich für die Küche?

Auch in der Küche macht Parkett eine gute Figur. Der Parkettboden hält mit einer geölten Oberfläche problemlos den Beanspruchungen in einer Küche stand. Fettspritzer ziehen nicht in den Parkettboden ein und können einfach beseitigt werden.
Umfangreiche Reinigungs- und Pflegemaßnahmen sind ebenfalls nicht notwendig. Mit der regulären Pflege hält Parkettboden auch in der Küche ein Leben lang. Parkett in der Küche – vielleicht in  Kombination in den kritischen Bereichen Herd und Spüle – ist also kein Problem.

Aktuelle Parkett Kollektionen für die Küche

Hinterseer Parat DOS Parkettboden ist ein sehr stabiler Parkettboden zum Verkleben. Durch seine Oberflächenversiegelung Öl eignet sich das Parkett ausdrücklich für die Verwendung in der Küche. Eventuelle Verschmutzungen wie Fettspritzer können entfernt werden, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Bei Beschädigungen, wie sie im Alltag entstehen können, lassen sich diese durch Abschleifen und neues Ölen des Parketts beseitigen. Mit einer Belagstärke von 11 mm ist Hinterseer Parat DOS Parkettboden mehrfach renovierbar.
Hinterseer Parat DOS Parkett lässt sich durch die integrierte Loc-Verriegelung schnell und einfach verlegen. Dank des Klick-Systems ist kein Bodenleger notwendig.
Insgesamt sechs Dekore stehen mit der Hinterseer Parat DOS Parkett Kollektion zur Verfügung. Der Parkettboden passt damit in zahlreiche Wohnstile.
Parador Eco Balance Parkett ist ein Bodenbelag, der nicht nur mit seiner Strapazierfähigkeit überzeugt. Der Bodenbelag wird ressourcenschonend und umweltfreundlich aus einheimischen Holzarten hergestellt. Das Fertigparkett kann auch in Eigenarbeit verlegt werden.
Ausgestattet mit quellgeschützten Lamellen und einer Rundum-Kantenimprägnierung bietet Parador Parkett Eco Balance einen hervorragenden Kantenquellschutz und eignet sich damit für die Verlegung in der Küche. Zusätzlichen Komfort garantiert die geölte Oberfläche.
Der Bodenbelag zeigt rustikale Optik in gebürsteter und geräucherter Landhausdiele. Auch in der Küche macht Parador Eco Balance Parkettboden optisch eine gute Figur.

Bei weiteren Fragen oder Problemen zu Parkett in der Küche steht das Team von allfloors.de gern per Mail und per Telefon zur Verfügung.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Schwimmende Verlegung Wicanders Bodenbelägen – Tipps + Tricks

Wicanders Bodenbelag ist einfach zu verlegen
Online kaufen: http://www.allfloors.de/Wicanders-Parkett-Korkboden-Vinyl-Designbelag-BodenbelagWicanders bietet Parkett und Korkboden in den Linien Artcomfort Corkcomfort und Woodcomfort. Durch zusätzliche Oberflächenversiegelung schnitt Woodcomfort Parkett im Test sehr gut ab. Wicanders Parkettboden und Wicanders Korkboden sind besonders hochwertige Bodenbeläge. Die Produkte von Wicanders stellen ein einmaliges Gleichgewicht zwischen Wertschöpfung und Umweltschutz dar. Erstaunliche Design, Charme und Stil in Verbindung mit dem Komfort von Kork und Holz, führt zu den Kollektionen: Corkcomfort, Artcomfort, Woodcomfort, Vinylcomfort sowie Parquet. Besonders beliebt ist die Wicanders Kentucky Parkett, da es rustikal und authentisch hochwertig gleichermaßen punktet.

Wicanders Victoria Fertigparkett

Wicanders Royal Fertigparkett

Wicanders Kentucky Fertigparkett

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Parkett richtig verlegen – Untergrund vorbereiten

Das  neue Parkett im Flur fing allmählich an, beim Begehen teilweise hohl zu klingen. Der Bauherr machte sich Sorgen und forderte einen Gutachter an, der den Schaden begutachten sollte.
Nach einer eingehenden Prüfung des Parketts kam der Gutachter zum Schluss, dass Unebenheiten im Estrich, Verunreinigungen und mangelhaftes Andrücken des Parkettbodens auf dem Untergrund beim Parkett verlegen die Ursachen für den wippenden Parkettboden beim Begehen sind. Was war beim Parkett verlegen geschehen?

Joka Deluxe_Kingston Parkett - Luxus bei ebenen Untergrund (Quelle: Joka)
Joka Deluxe_Kingston Parkett – Luxus bei ebenen Untergrund (Quelle: Joka)

Fehler bei der Vorbereitung des Untergrundes

Fertigparkett lässt sich einfach verlegen. Das Parkett verlegen auf unterschiedlichen Untergründen wie Beton- und Steinuntergründen ist in der Regel kein Problem, wenn ordentlich ausnivelliert (geglättet) wurde. Problematisch wird die Verlegung von Parkettboden bei einer mangelhaften Vorbereitung des Untergrunds.
Dann kann es zum sogenannten “Wipper”, kleinen Hohlstellen unter dem Parkettboden, kommen. Verursacht werden die wippenden Holzplanken durch einen unebenen Untergrund, Verunreinigungen, mangelnder Abriebfestigkeit, Restfeuchte und nicht fachgerechter Verklebung des Parketts mit dem Untergrund. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um schwimmend verlegtes oder vollflächig verklebtes Parkett handelt.

Untergrund für Parkett richtig vorbereiten

Unabhängig von der Art der Verlegung spielen vier Punkte eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des Untergrundes:

  • Entfernung jeglicher Verschmutzung

Schmutzpartikel jeder Art können die Haftung von Parkett erheblich beeinflussen. Der Untergrund muss gründlich gereinigt werden, um eine optimale Haftung des Parketts zu erzielen.

  • Abriebfestigkeit

Vor allem bei der klebenden Verlegung von Parkett spielt die Festigkeit des Bodens eine wichtige Rolle. Neigt der Untergrund zum Abrieb durch Absanden, etc., hält auch die beste Verklebung nicht. Der Untergrund muss absolut abriebfest, der Fachmann sagt tragfähig, sein. Oft wird deshalb mit passender Grundierung Tragfähigkeit hergestellt.

  • Ebene Fläche

Die Untergrundbeschaffenheit lässt sich über eine Maurerschnur oder einer Richtplatte auf deren Ebenheit prüfen. Existieren Unterschiede von mehr als 2 mm, muss der Untergrund mit einem Fließspachtel angepasst, also ausniveliert werden. Lokale Unebenheiten können auch einzeln ausgespachtelt werden.

  • Entfernung der Restfeuchte

Bei zu hoher Feuchtigkeit im Untergrund wird der Parkettboden nachhaltig geschädigt. Der Boden muss daher vollständig abtrocknen. Gerade nach der Verwendung von Fließspachtel ist auf ein vollständiges Abtrocknen des Untergrundes zu achten. Die Restfeuchte des Unterbodens ist daher unbedingt zu messen.

Untergrundvorbereitung bei klebender Verlegung

Die Vorbereitung des Untergrunds ist bei einer klebenden Verlegung etwas umfangreicher. Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten ist bei einer klebenden Verlegung von Parkett ein Voranstrich mit Dispersionsgrundierung empfehlenswert. Der nächste Schritt sollte die Prüfung auf mögliche Risse im Untergrund sein. Bereits minimale Risse können eine optimale Haftung einschränken. Risse sollten daher mit entsprecheden Flüssigharz-Produkten aufgefüllt werden.

Untergrundvorbereitung bei schwimmender Verlegung

Die schwimmende Verlegung von Parkett stellt kaum Ansprüche an den Untergrund. Hier genügt ein trockener, ebener, abriebfester und sauberer Untergrund, um Schäden am Parkett zu vermeiden. Eine Vorbehandlung mit Dispersionsgrundierung ist in diesem Fall nicht notwendig. Eine Dämm- und Ausgleichsunterlage kann verwendet werden. Der Hersteller gibt dazu Hinweise.

Sie haben noch Fragen zur Verlegung von Parkett? Unsere Fachberater von allfloors.de stehen Ihnen per Mail oder Telefon gern zur Verfügung und helfen Ihnen gern weiter.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Parador Parkett Neuheiten 2016

Das Parador Parkett Sortiment punktet mit 10 neuen Eichen-Qualitäten. Warme, weiche Mineraltönen, Schlamm- und Sandfarben sowie moderne graue und graubraune Töne setzen trendige Akzente bei den Landhausdielen. Ebenfalls neu ist beim Parkett die angeräucherte Eiche, welche in bräunlichen Farben für Wohnlichkeit und Wärme sorgt.

Für kreative Einrichtungsmöglichkeiten sorgt ein neues, besonders breites XXL Dielen-Format von Parador Parkett. Das üppige Format  2380 x 233 mm betont die vorhandenen Räumlichkeiten intensiv und wird sowohl in natürlicher, als auch in rustikaler Sortierung angeboten.

Parkett Neuheiten Parador 2016
Parkett Neuheiten Parador 2016

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Schweizer Designer Alfredo Häberli entstanden zudem zwei neue Parador Parkett Böden in der Edition NEA der Kollektion „Floor Fields Design Edition by Alfredo Häberli“. Robustes und elegantes Eichenholz bildet hier die Grundlage. Der Parkettboden überzeugt in außergewöhnlicher Haptik und mit faszinierenden Oberflächenveredlungen. So punktet er mit runden geometri­schen Ausfräsungen in minimaler Tiefe. Diese sogenannten Reliefstrukturen und klaren Konturen setzen Akzente und rufen ebenfalls individuelle Muster hervor. Je nach Lichteinfall entfaltet das Parkett die Wirkung im Raum auf unterschiedlichste Weise. Die Unregelmäßigkeit der Ausfräsungen, gepaart mit dem markanten und haptisch fein fühlbaren Muster, führen zu einem eindrucksvollen Bodenerlebnis.

Im Trend liegen insbesondere natürliche, puristische Parkettböden. Mit der neuen Farbstellung „Pure“ werden Eichenböden ihrer natürlichen Farbe überlassen und wirken somit wie unbehandeltes Holz. Hier überzeugt vor allem die ruhige Farbstellung mit sehr wenigen Maserungen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Strapazierfähigkeit und Nachhaltigkeit von Parkett

Wie strapazierfähig ist Parkett? Für welche Einsatzbereiche eignet sich der Echtholzboden? Und wie nachhaltig und gesund ist Parkettboden?
Bereits seit Jahrhunderten gehört der Holzboden zu den Bodenbelägen, die auch schlechte Zeiten wie Wirtschaftskrisen und Kriege überdauert haben. Verwunderlich ist dieser Fakt nicht. Als Echtholzboden ist Parkett einer der gesündesten und nachhaltigsten Bodenbeläge überhaupt. Die Experten von allfloors.de stellen den gesunden Holzboden vor.

Parador Eco Balance Eiche gebürstet Parkett
Parador Eco Balance Eiche gebürstet Parkett – Parkett ist renovierbar (Quelle: Parador)

Parkettboden – die Art macht den Unterschied

Parkett kann grundsätzlich in Einschicht- und Mehrschicht-Parkett unterschieden werden. Einschicht-Parkett (Massivparkett) besteht vollständig aus Holz. Mehrschicht-Parkett hingegen besteht aus zwei oder drei Schichten, bei denen nur die Deckschicht aus Vollholz besteht. Die anderen Schichten können aus anderen Materialien wie Sperrholz oder andere Holzwerkstoffe bestehen.
Zu Massivparkett zählen Holzpflaster, Stabparkett, Lamparkett, Massivholzdielen, Mosaikparkett und Hochkantlamellenparkett. Dieses Parkett wird klebend verlegt.
Beim Mehrschicht-Parkett handelt es sich um sogenanntes Fertigparkett, da es bereits mit einer Oberflächenbehandlung geliefert wird. Durch den Mehrschicht-Aufbau ist dieses Parkett besonders formstabil.
Zweischicht-Parkett wird klebend verlegt. Dreischicht-Parkett kann klebend und  klickend auf einer Dämmunterlage verlegt werden. Gängige Muster von Fertigparkett sind Schiffsboden, Flechtmuster, Tafelelemente, Fischgrät und Landhausdielen.
Als Nummer 1 gilt jedoch die Landhausdiele. Hier geht der Trend eindeutig in Richtung “Je länger  und breiter, desto authentischer und besser ist das”. Sie besteht aus einer Vollholz-Schicht (meist Eiche, Esche, Walnuss, Buche oder Douglasie), einer Mittelschicht und einer Unterschicht aus weichem Trägerholz wie Fichte oder Kiefer. Auf diese Weise kommt auch die Charakteristik des Holzes besser zur Geltung. Im Gegensatz zum Mehrschicht-Parkett wird bei der Landhausdiele für die Verlegung keine Dämmunterlage benötigt.

Parkett – Nachhaltigkeit und Wohngesundheit

In Deutschland ist Holz einer der wichtigsten natürlichen nachwachsenden Rohstoffe. Mehr als zwei Drittel des Holzes wird zum Wohnen und Bauen genutzt. Das zur Produktion von Parkett verwendete europäische Holz stammt aus Wäldern mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung (erkennbar an den Siegeln PEFC und FSC).
Parkettboden gehört zu den renovierbaren Bodenbelägen. Bei Beschädigungen und starken Verschmutzungen kann die obere Schicht abgeschliffen und neu versiegelt werden. Der Bodenbelag besitzt durch die mehrfache Renovierbarkeit eine lange Lebensdauer und muss nicht wie andere Bodenbeläge vollständig ausgetauscht werden.
Auch im Punkt Wohngesundheit ist Parkett bisher unübertroffen. Aufgrund der natürlichen Eigenschaften von Holz wirkt Parkett wie ein natürlicher Feuchtigkeitsregulierer in den Räumen. Diese Wirkung kann jedoch je nach Art der Oberflächenbehandlung beeinträchtigt werden. Parkett mit einer Lackversiegelung kann die Luftfeuchtigkeit nur begrenzt aufnehmen und wieder abgeben. Ideal ist daher ein naturgeöltes Parkett.

Nachhaltigkeit und Wohngesundheit im Überblick:

  • lange Lebensdauer -> Entlastung der Umwelt
  • natürlicher Feuchtigkeitsregulierer -> hohe Wohngesundheit
  • Holz aus Wäldern mit FSC- und PEFC-Zertifizierung ist nachhaltig -> Umweltschutz
  • ressourcenschonender Rohstoff
  • renovierbarer Bodenbelag

Strapazierfähigkeit – verlegbar sogar im gewerblichen Bereich

Parkettboden kann extrem belastbar sein. Je nach Art der Oberflächenbehandlung und des verwendeten Holzes kann der Bodenbelag in privaten Haushalten, aber auch in gewerblichen Objekten wie Boutiquen, Fitnessstudios, Theater, Weinclubs, Hotels, Thermen, Showrooms, Büros und sogar Kirchen verlegt werden. Die höchste Belastbarkeit bringen dabei Parkettböden mit einer Lack- oder PUR-Versiegelung mit. Bei beiden Arten der Oberflächenbehandlung wird das Holz so vor äußeren Einflüssen geschützt, dass selbst stärkere Beanspruchungen, z. B. reger Kundenverkehr, keine Spuren hinterlassen.
Auch geöltes Parkett kann durchaus im gewerblichen Bereich verwendet werden. Der Parkettboden ist zwar nicht so strapazierfähig wie ein Holzboden mit einer Lack- oder PUR-Versiegelung und muss jährlich nachgeölt werden. Dafür können aber eventuelle kleinere Schäden leichter und vor allem unauffällig ausgebessert werden.
Extrem hart und damit hervorragend für Räume mit starker Beanspruchung geeignet ist Parkettboden aus Buche oder Eiche. Diese beiden Holzarten bieten aufgrund ihrer hohen Rohdichte den meisten Widerstand gegen eine starke Belastung. Möbelrücken, Stöckelschuhe oder tobende Kinder können diesem Bodenbelag kaum etwas anhaben. Kritischer sind Holzböden aus Fichte, Kirschbaum oder Kiefer. Bodenbeläge aus diesem Holz eignet sich eher für die Verlegung in Räumen mit geringerer Beanspruchung.
Sollte es trotzdem zu Schäden im Bodenbelag kommen, können diese durch Abschleifen und der Neuversiegelung des Parketts schnell behoben werden. Das Parkett muss nicht zwangsläufig ersetzt werden.

Weitere Informationen zur Pflege und Renovierung von Parkettboden hält das Team von allfloors.de kostenlos bereit. Kontaktieren Sie uns per Mail shop@allfloors.de oder Telefon unter 033094 -71987-0.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Joka Parkett – Holzboden in eleganter Optik

Bereits seit 1919 beschäftigt sich die W. & L. Jordan GmbH mit dem Rohstoff Holz. Was einst als Holzhandelsunternehmen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Unternehmen, das mehr kann, als nur handeln.
Heute liegt der Schwerpunkt auf der Herstellung von Bodenbelägen, Heimtextilien und Tapeten. Vor allem im Bereich Bodenbelag hat der Hersteller einen großen Sprung nach vorn gemacht. Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Joka beliefert die W. & L. Jordan GmbH nunmehr seit 25 Jahren den Markt mit anspruchsvollem Bodenbelag. Dabei spiegelt sich das Trend- und Qualitätsbewusstsein von Joka deutlich in den Produkten des Unternehmens wider.
Neben den angesagten Designböden, Laminat und Teppichen findet sich auch elegantes Parkett im Sortiment von Joka. Kein Wunder, liegen doch Naturböden wie Parkett wieder voll im Trend.
Joka Parkett – eleganter Holzboden in Landhaus- und Schiffsboden-Optik

Joka Parkett - eleganter Holzboden in Landhaus- und Schiffsboden-Optik (Quelle: Joka)
Joka Parkett – eleganter Holzboden in Landhaus- und Schiffsboden-Optik (Quelle: Joka)

Joka Parkett – die elegante Art, gemütlich zu wohnen

Parkettboden von Joka vereint elegante, individuelle Optiken mit Qualität und Anspruch. Mit prägnanten Oberflächenstrukturen wie gewellt, gealtert, gefast und gebürstet bringt Joka auf einzigartige Weise den natürlichen Charme von Holz zum Vorschein.
Auch bei der Auswahl der Optiken achtete Joka auf ein umfangreiches Angebot. Joka Parkett ist in Schiffsboden- und Landhausdielen-Optik sowie als klassischer Parkettstab (1-Stab, 2-Stab und 3-Stab) bzw. Parkettdiele verfügbar. Klassische Landhaus-Atmosphäre meets Schiffsboden-Style. Das unruhige Bild von Stabparkett oder die Gelassenheit klassischer Landhausdielen stehen für das Trendbewusstsein von Joka. Kaum ein anderer Hersteller von Parkettböden bietet diese Auswahl an Optiken und Haptiken.
Insgesamt acht Farben (Beige, Rot, Blau, Braun, Dunkel, Grau, Hell und Weiß) in Stab- und Dielen-Optik stehen in den Basic-, Classic- und Deluxe-Kollektionen von Joka bereit. Damit bietet der Hersteller eine reichhaltige Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Wohnstile und Ambiente.

Parkettboden mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten

Joka Parkett steht für Flexibilität und Eleganz. Durch den 3-Schicht-Aufbau eignet sich der Parkettboden von Joka auch für die Verlegung in der Küche. Das Mehrschicht-System (Nutzschicht, Mittelschicht und Gegenzugschicht) verhindert ein Verformen der Dielen durch Wärme, Kälte oder Feuchtigkeit.
Joka Parkett ist ein Fertigparkett, das sich durch die integrierte Klickmechanik schnell und einfach verlegen lässt. Das ist gerade bei Renovierungsarbeiten ein Vorteil. Der Bodenbelag muss so nicht aufwendig entfernt bzw. verlegt werden und kann sogar in Eigenarbeit erfolgen. Darüber hinaus garantiert die klebefreie Verlegung eine gesunde und umweltfreundliche Wohnumgebung.
Aufgrund seiner feuchtigkeitsabgebenden und -aufnehmenden Eigenschaften reguliert der Bodenbelag aus Echtholz auf natürliche Weise das Raumklima und ist damit nicht nur umweltschonend. Auch die Gesundheit wird so zu 100 % gefördert. Joka Parkett ist mit dem Blauen Engel zertifiziert – eine Garantie für ein umweltfreundliches Produkt.

Joka Parkett Basic – zeitlose Eleganz und Umweltschutz

Joka Parkett Basic ist der Klassiker unter den Parkettböden. Der Echtholzboden besitzt nicht nur raumregulierende Eigenschaften. Er überzeugt vor allem mit vielfältigen Sortierungen und den klassischen Optiken Schiffsboden und Landhausdiele.
Mit einer Aufbauhöhe von 13 mm ist Joka Parkett Basic mehrfach renovierbar und bringt damit äußerst robuste Eigenschaften mit. Gröbere Verschmutzungen oder eventuelle Schäden, die durch die tägliche Nutzung des Parkettbodens von Joka entstehen können, können abgeschliffen und neu geölt werden. Nach dem Abschleifen und dem Ölen sieht das Parkett wie neu aus.
Durch den stabilen 3-Schicht-Sandwich-Aufbau ist Joka Parkett sehr strapazierfähig und hält auch größeren Belastungen im Gewerbe stand. Zusätzliche Stabilität verleiht die Mittellage.

Joka Parkett Classic – XXL-Dielen für mehr Tiefe

Groß, größer, am größten. Das könnte die Devise der Joka Parkett Classic Kollektion sein. Die Parkettdielen sind überwiegend im Maxi-, XL- oder sogar XXL-Format gehalten und verleihen dadurch den Räumen mehr Tiefe und Helligkeit. Zwei Verlegemuster (Schiffsboden und Fischgrätmuster) runden die Optik ab und bieten interessante Lichtspiele vor allem in größeren Räumen.
Joka Parkett Classic besitzt eine Gesamthöhe von 9,5 mm und kann damit mehrfach abgeschliffen und neu geölt werden. Das bietet vor allem bei stark beanspruchten Bereichen den Vorteil der Langlebigkeit.
Durch den praktischen Klick-Mechanik lässt sich das Parkett Classic von Joka spielend einfach verlegen. Diese Arbeiten können sogar in Eigenarbeit ausgeführt werden. Joka Parkett kann durch seine Stabilität und Strapazierfähigkeit auch im gewerblichen Bereich verlegt werden.

Joka Parkett Deluxe – Landhaus-Atmosphäre mit Stil

Joka Parkett Deluxe ist ganz im Stil des Landhauses gehalten. Auch hier sorgt Joka für ein reichhaltiges Farbangebot und damit für ein breites Spektrum an kreativer bzw. individueller Gestaltung. Neben den klassischen Braun- und Beige-Tönen hält Joka in der Deluxe Parkett Kollektion auch dunklere Farbnuancen wie Rot und Blau bereit.
Das naturgeölte Parkett besitzt eine Aufbauhöhe von 14 mm und eine Deckschicht von 3,5 mm bis 4,4 mm. Mehrfache Renovierungsarbeiten sind damit kein Problem. Durch die Ölversiegelung wird das Parkett optimal vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit oder Schmutz geschützt. Bei stärkeren Verschmutzungen, etc. kann der Bodenbelag problemlos abgeschliffen und neu geölt werden. Joka Deluxe Parkett ist damit ein Garant für Langlebigkeit und Qualität.

Als zertifizierter Fachhändler führt allfloors.de die ansprechenden Vinylboden Kollektionen von Joka. Bei Problemen oder Fragen stehen kompetente Fachberater per Mail oder Telefon für Sie bereit.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Messeneuheiten Domotex 2016 – Wicanders Artcomfort Reclaimed – allfloors.de Bodenbeläge Infos Angebote News

Mit Artcomfort Reclaimed stellt Amorim unter seiner Qualitätsmarke Wicanders einen Korkboden mit hoch strapazierbaren Oberflächen in Verbindung mit Digitaldruck-Dekoren vor. Durch die Oberflächenvergütung mittels „Natural Power Coat“ wird eine Material- und Designkombination geschaffen, welche die Vorteile der Naturmaterials Kork mit…

Weiterlesen: Messeneuheiten Domotex 2016 – Wicanders Artcomfort Reclaimed – allfloors.de Bodenbeläge Infos Angebote News

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Landhausdielen als Fertigparkett – der Edelboden

Landhausdielen als Fertigparkett – der Edelboden

Bisher galten Holzparkett und besonders Landhausdielen als ein Edelboden mit teurem Anschaffungspreis und höherem Aufwand für die Pflege des Bodenbelags. Die beliebten Landhausdielen sind nun als Fertigparkett zu haben, günstig mit hohen Nutzungsklassen.
Früher musste nach dem Verlegen des einschichtigen Parketts der Holzboden noch einmal abgeschliffen und versiegelt werden, um den Bodenbelag vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Beschädigungen durch den alltäglichen Gebrauch zu schützen. Der Bodenbelag selbst konnte durch die klebende bzw. vernagelnde Verlegetechnik nur von Fachbetrieben verlegt werden.
Mit dem Fertigparkett kam ein zwei- bzw. mehrschichtiger Holzboden auf dem Markt, der dank des Mehrschichtaufbaus auch mit einem Klick-System versehen werden kann, sodass die Verlegung von Parkett auch in Eigenarbeit möglich ist. Die Kosten für einen Bodenleger werden gespart.

Landhausdielen Fertigparkett im Test Vergleich

Was ist dran am Fertigparkett?

Ist Fertigparkett ein Edelboden wie klassisches Einzelstab-Parkett? Fertigparkett besteht aus mehreren Schichten: der Mittellage, einem Gegenzug und der Deck- bzw. Nutzholzschicht. Die Deckholzschicht besteht wie beim Parkett aus Echtholz und besitzt damit dieselbe Wertigkeit, wie ein zu verklebendes bzw. zu vernagelndes Einschicht-Parkett.
Gegenzug und Mittellage stabilisieren den Bodenbelag, während die Deckholzschicht für die Renovierbarkeit, Haptik, Belastbarkeit und Optik verantwortlich ist.
Zusätzlich wird Fertigparkett durch eine Versiegelung vor Feuchtigkeit und Beschädigungen geschützt, die durch den täglichen Gebrauch entstehen können. Gängige Versiegelungen sind die Öl-Versiegelung, die Lack-Versiegelung und die Öl-Wachs-Versiegelung. Mit Lack versiegeltes Parkett gilt als sehr widerstandsfähig und wird daher oft in stark beanspruchten Bereichen eingesetzt, die trotzdem edel wirken sollen. Durch sehr dichte Lack-Versiegelung geht bei diesem Oberflächenschutz allerdings die Raumklima regulierende Wirkung von Holzböden verloren.
Doppelten Schutz bietet die Öl-Wachs-Versiegelung. Bei dieser Versiegelung dringt das Öl tief in das Holz ein und hebt dessen besondere Optik (Äste, Maserungen) hervor. Das Wachs verbleibt auf der Oberfläche und schützt das Holz vor dem Eindringen von Feuchtigkeit, Schmutz und Beschädigungen. Die natürliche Raumklima-Regulierung von Holz bleibt erhalten. Die Luftfeuchtigkeit wird auch nach der Versiegelung vom Holz aufgenommen und wieder abgegeben.
Öl-versiegeltes Fertigparkett betont besonders die Natürlichkeit von Holz. Durch das Eindringen des Öls in das Material wirken die Farben lebendiger und die Struktur von Holz tritt hervor. Auch hier bleibt die Raumklima-Regulierung nach der Versiegelung erhalten.
Durch den mehrschichtigen Aufbau kann Fertigparkett mit einem Klick-System oder Stecksystem versehen werden und ist dadurch einfacher und schneller verlegbar. Der Holzboden kann auch mit dem Unterboden verklebt oder mit einem Holzuntergrund vernagelt werden.

Landhausdielen Fertigparkett Parador Trendtime 8 (Quelle: Parador)
Landhausdielen Fertigparkett Parador Trendtime 8 (Quelle: Parador)

Landhausdielen Fertigparkett Parador Trendtime 8

Landhausdiele auch als Fertigparkett?

Parkett kann durch das Verwenden von Einzelstäben nach bestimmten Verlegemustern wie Fischgrät, Schiffsboden oder Landhaus verlegt werden. Beim Fertigparkett gibt es diese Verlegetechnik nicht. Hier “täuscht” die Optik das Verlegemuster vor.
Derzeit gibt es drei Optiken beim Fertigparkett: Landhausdiele, Schiffsboden und Einstab-Optik. Bei der Schiffsboden-Optik befinden sich mehrere Stäbe optisch auf einer Diele und wirken wie ein Schiffsboden-Parkett.
Die Landhausdielen-Optik entsteht durch die Einstab-Optik in den sehr großen Formaten einer Landhausdiele. Durch die integrierte Mini-V-Fuge ist Fertigparkett von Parkett optisch kaum zu unterscheiden.

Empfohlenes Fertigparkett in Landhausdielen-Optik:

Wicanders Woodcomfort mit integrierter Trittschalldämmung
Parador Eco Balance
Wicanders Floresta
Hinterseer Parat 15

 

Fertigparkett auf einen Blick:

  • mit Klick-System erhältlich (auch in Eigenarbeit schwimmend verlegbar)
  • Schiffsboden- und Landhausdielen-Optik möglich
  • formstabiler 3-Schicht-Aufbau (meist Fichte-Tanne-Mittellage)
  • bereits vor vorversiegelt (kein zusätzliches Abschleifen nach dem Verlegen notwendig)
  • mehrfach renovierbar (durch Nachölen, Nachwachsen, Abschleifen)
  • gesunde Raumklima regulierende Wirkung geölter Böden

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

Fertigparkett im Landhausdielen-Format – wie geht das?

Fertigparkett im Landhausdielen-Format – wie geht das?

Immer mehr Menschen sehnen sich nach Ruhe und Gemütlichkeit – vor allem in den eigenen vier Wänden. Kein Wunder, dass der rustikale Landhausstil wieder häufiger in deutschen Haushalten zu finden ist.
Dass der Landhausstil im Kommen ist, macht sich auch am vermehrten Absatz von Bodenbelägen im Landhaus-Stil bzw. in Landhaus-Optik bemerkbar. Bereits in den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Haushalte an, in denen Fertigparkett, aber auch Laminat und Designbeläge in Landhaus-Optik verlegt wurde.

Landhausdielen-Format – die Optik macht’s

Um Massivparkett in Landhausdielen-Optik zu erhalten, müssen die Parkett-Stäbe entsprechend dem Landhaus-Verlegemuster in mühevoller Handarbeit verlegt werden. Um diese umständliche Arbeit zu vereinfachen und Bodenbeläge im Landhaus-Stil auch für Heimwerker bereitzustellen, bieten seit neuestem viele Hersteller Fertigparkett im Landhausdielen-Format mit Klick-System an.
Dieses Fertigparkett in Landhaus-Dielen-Qualität besteht aus Dielen in der so genannten Ein-Stab-Optik, d. h. die Diele ist durchgehend und besteht nicht – wie beim Schiffsboden – optisch aus mehreren Einzelstäben. Durch die Ein-Stab-Optik und die durchgehende Schnittfläche wirkt die Parkettdiele viel länger und breiter, als Schiffsboden in zwei- oder Mehrstab-Optik. Die bekannte Landhaus-Optik wird erzeugt.
Durch die größeren Formate in Ein-Stab-Optik wirken die Räume noch größer und heller, ohne an der rustikalen Gemütlichkeit von Landhäusern einzubüßen.
Fertigparkett-Dielen im Landhaus-Stil gibt es im XL-Format, d. h. in Größen wie 2200 x 185 mm, 1860 mm x 189 mm oder 1900 x 190 mm) und als Planken im Normal-Format.

Fertigparkett – je stärker, desto haltbarer

Fertigparkett im Landhausdielen-Format ist ein Mehrschichtbodenbelag, der aus einer Mittellage, einem Gegenzug und einer versiegelten Nutzholzschicht (das eigentliche Holzmaterial) besteht. Während die Nutzschicht für Haptik, Optik, Belastbarkeit und Renovierbarkeit verantwortlich ist, stabilisieren Gegenzug und Mittellage den Bodenbelag.
Dank des Mehrschichtaufbaus kann Fertigparkett mit einem Klick-System als Verlegetechnik ausgestattet werden. Dadurch kann der Holzboden völlig leimfrei und in Eigenarbeit verlegt werden. Eine klebende Verlegung ist ebenfalls möglich.
Fertigparkett ist mit einer Nutzschicht ausgestattet und dadurch mehrfach renovierbar. Der Bodenbelag muss nicht bei Beschädigungen, wie sie im Laufe der Jahre durch den alltäglichen Gebrauch entstehen, ausgetauscht werden. Allgemein gilt: Je stärker die Nutzschicht, umso langlebiger und belastbarer wird der Bodenbelag und desto öfter kann der Bodenbelag abgeschliffen werden.
Zusätzlichen Schutz vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und Kratzern bietet die Versiegelung. Derzeit wird Parkett mit Öl, Öl-Wachs oder Lack versiegelt. Geöltes Parkett wirkt durch das besondere Hervorheben der Maserungen und Äste besonders natürlich und frisch. Durch das Versiegelung der Holzporen wird ein Austrocknen des Bodenbelags vermieden.
Eine Öl-Wachs-Versiegelung schützt Parkett vor Beschädigungen, die durch das Verrücken von Möbeln oder beim Spielen entstehen können. Die Öl-Wachs-Versiegelung bietet einen doppelten Schutz. Das Öl dringt in das Holz, verhindert das Austrocknen und betont besonders die natürliche Optik von Holz, während das Wachs auf der Oberfläche verbleibt und den Bodenbelag vor Feuchtigkeit und Schmutz schützt.
Bei stark beanspruchtem Parkett eignen sich UV-gehärteten Lack-Versiegelungen, die das Parkett vor dem Ausgrauen und mechanischen Einflüssen schützen. Durch die Lack-Versiegelung geht jedoch die Raumklima regulierende Wirkung von Parkett verloren. Die Luftfeuchtigkeit im Raum wird nicht mehr aufgenommen und an die Luft abgegeben.

Landhausdielen-Stil bei Fertigparkett – attraktiv und langlebig

Dass Fertigparkett im Landhausdielen-Stil sehr attraktiv ist, zeigen die aktuellen Kollektionen von Herstellern wie Parador, Wicanders oder Hinterseer. Mit unterschiedlichen Dekoren, Farbtönen und Versiegelungen bietet sich ein breites Sortiment an Fertigparkett, das alle Ansprüche an einen robusten und renovierbaren Bodenbelag abdeckt.
Wicanders überzeugt mit gleich acht Fertigparkett-Kollektionen (Kentucky, Fineline, Manor, Woodcomfort, Floresta, Victoria, Royal und Premium) in Landhausdielen-Optik. Durch die Ausstattung des Parketts mit einer Kork-Zwischenschicht bietet das Fertigparkett von Wicanders eine sehr hohe Trittschalldämmung. Für eine besonders starke Belastbarkeit versah Wicanders die Woodcomfort-Kollektion mit einer zusätzlichen Oberflächenbeschichtung aus.
Erhältlich sind die Kollektionen von Wicanders, Parador und Hinterseer in attraktiven Dekoren wie Eiche rustikal, Eiche gebürstet, Eiche Trend, Eiche Country oder Eiche natur in hellen, natürlichen und dunklen Farbtönen.
Ein Test-Vergleich zu Parkettböden hilft bei der Entscheidung für das richtige Parkett. Geprüft wurden hier vor allem die Strapazierfähigkeit, Dekor, Verlegbarkeit und Qualität.

Empfohlene Kollektionen

Wicanders Floresta
Wicanders Woodcomfort
Parador Basic 11-5
Hinterseer Parat 15

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather
%d Bloggern gefällt das: