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Angebot: vinatura® Excellence – Vinyl-Parkett besser als Holzparkett?

Aktionsangebot: vinatura Excellence Korkvinyl Parkett

cortex vinatura® Excellence – Vinyl-Parkett edler als Holzparkett?

Die exzellenten cortex vinatura® Korkvinyl Excellence Parkettböden mit dem fortschrittlichen Mehrschichtaufbau aus Vinyl, Kork und PU (Oberflächenversiegelung) sind auch für allerhöchste Ansprüche in Funktion sowie an Optik und Haptik interessant. Somit sind sie eine Alternative zu echtem Holzparkett. Mit ihren zwei Korkschichten bietet vinatura® Excellence  große Vorteile und erstklassige Eigenschaften auch im Vergleich zu Holzparkett:

  • 0,55 mm PU-vergütete Nutzschicht für höchste Beanspruchung
  • umlaufende 4V-Minifuge
  • Synchronprägung der Holzdekore
  • einfach zu handhabendes CORKLOC© Klick-System
cortex vinatura® Designbelag Parkett Aufbau
cortex vinatura® Designbelag Parkett Aufbau

Aktionsangebot: cortex vinatura® Excellence Vinyldesign-Parkett Dekor Schlosseiche
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Cortex Vinatura Excellence Vinyl Parkett Schloss-Eiche...

Jetzt Angebot ansehen: Cortex Vinatura Excellence Vinyl Parkett Designbelag auf HDF-Klicksystem Schloss-Eiche mittel Planke 1220 x 185 mm, 10,5 mm stark, 1,806 m² pro Paket, NS: 0,55 mm Preis günstig

Beanspruchung von cortex vinatura® Excellence Vinyl-Parkett

Mit 0,55 mm Nutzschicht und einer Nutzungsklasse von 33 (geeignet für hohe gewerbliche Beanspruchung) in vinatura® Excellece extrem strapazierfähig, pflegeleicht. Das CORKLOC© Klick-System ermöglicht eine einfache, schnelle und leimlose Verlegung.

Naturrealistische Optiken und Hptik von cortex vinatura® Excellence Vinyl-Parkett

Holz- und Steinnachbildungen mit realistischer Maserprägung verleihen vinatura® Böden eine naturgetreue Optik und Haptik. Als einzige der drei Kollektionen bietet die vinatura®  Excellence eine umlaufende (4V) Minifuge und eine Synchronprägung. So entsteht ein noch authentischerer Bodenbelag, der von seinem Original kaum noch zu unterscheiden ist. Die 4V-Fuge sorgt dafür, dass jede vinatura® Excellece Planke wie eine eine einzelne echte Diel aussieht. Die Synchronprägung bietet eine Oberflächenstruktur, welche genau auf das photoreproduzierte Dekor abgestimmt ist. So werden Äste und Strukturen mit vinatura® Excellence äußerst realistisch sicht- und auch spürbar – phantastisch!

Alle Designs der cortex vinatura® Excellence Korkvinyl Parkett Kollektion

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Parkett richtig verlegen – Untergrund vorbereiten

Das  neue Parkett im Flur fing allmählich an, beim Begehen teilweise hohl zu klingen. Der Bauherr machte sich Sorgen und forderte einen Gutachter an, der den Schaden begutachten sollte.
Nach einer eingehenden Prüfung des Parketts kam der Gutachter zum Schluss, dass Unebenheiten im Estrich, Verunreinigungen und mangelhaftes Andrücken des Parkettbodens auf dem Untergrund beim Parkett verlegen die Ursachen für den wippenden Parkettboden beim Begehen sind. Was war beim Parkett verlegen geschehen?

Joka Deluxe_Kingston Parkett - Luxus bei ebenen Untergrund (Quelle: Joka)
Joka Deluxe_Kingston Parkett – Luxus bei ebenen Untergrund (Quelle: Joka)

Fehler bei der Vorbereitung des Untergrundes

Fertigparkett lässt sich einfach verlegen. Das Parkett verlegen auf unterschiedlichen Untergründen wie Beton- und Steinuntergründen ist in der Regel kein Problem, wenn ordentlich ausnivelliert (geglättet) wurde. Problematisch wird die Verlegung von Parkettboden bei einer mangelhaften Vorbereitung des Untergrunds.
Dann kann es zum sogenannten “Wipper”, kleinen Hohlstellen unter dem Parkettboden, kommen. Verursacht werden die wippenden Holzplanken durch einen unebenen Untergrund, Verunreinigungen, mangelnder Abriebfestigkeit, Restfeuchte und nicht fachgerechter Verklebung des Parketts mit dem Untergrund. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um schwimmend verlegtes oder vollflächig verklebtes Parkett handelt.

Untergrund für Parkett richtig vorbereiten

Unabhängig von der Art der Verlegung spielen vier Punkte eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des Untergrundes:

  • Entfernung jeglicher Verschmutzung

Schmutzpartikel jeder Art können die Haftung von Parkett erheblich beeinflussen. Der Untergrund muss gründlich gereinigt werden, um eine optimale Haftung des Parketts zu erzielen.

  • Abriebfestigkeit

Vor allem bei der klebenden Verlegung von Parkett spielt die Festigkeit des Bodens eine wichtige Rolle. Neigt der Untergrund zum Abrieb durch Absanden, etc., hält auch die beste Verklebung nicht. Der Untergrund muss absolut abriebfest, der Fachmann sagt tragfähig, sein. Oft wird deshalb mit passender Grundierung Tragfähigkeit hergestellt.

  • Ebene Fläche

Die Untergrundbeschaffenheit lässt sich über eine Maurerschnur oder einer Richtplatte auf deren Ebenheit prüfen. Existieren Unterschiede von mehr als 2 mm, muss der Untergrund mit einem Fließspachtel angepasst, also ausniveliert werden. Lokale Unebenheiten können auch einzeln ausgespachtelt werden.

  • Entfernung der Restfeuchte

Bei zu hoher Feuchtigkeit im Untergrund wird der Parkettboden nachhaltig geschädigt. Der Boden muss daher vollständig abtrocknen. Gerade nach der Verwendung von Fließspachtel ist auf ein vollständiges Abtrocknen des Untergrundes zu achten. Die Restfeuchte des Unterbodens ist daher unbedingt zu messen.

Untergrundvorbereitung bei klebender Verlegung

Die Vorbereitung des Untergrunds ist bei einer klebenden Verlegung etwas umfangreicher. Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten ist bei einer klebenden Verlegung von Parkett ein Voranstrich mit Dispersionsgrundierung empfehlenswert. Der nächste Schritt sollte die Prüfung auf mögliche Risse im Untergrund sein. Bereits minimale Risse können eine optimale Haftung einschränken. Risse sollten daher mit entsprecheden Flüssigharz-Produkten aufgefüllt werden.

Untergrundvorbereitung bei schwimmender Verlegung

Die schwimmende Verlegung von Parkett stellt kaum Ansprüche an den Untergrund. Hier genügt ein trockener, ebener, abriebfester und sauberer Untergrund, um Schäden am Parkett zu vermeiden. Eine Vorbehandlung mit Dispersionsgrundierung ist in diesem Fall nicht notwendig. Eine Dämm- und Ausgleichsunterlage kann verwendet werden. Der Hersteller gibt dazu Hinweise.

Sie haben noch Fragen zur Verlegung von Parkett? Unsere Fachberater von allfloors.de stehen Ihnen per Mail oder Telefon gern zur Verfügung und helfen Ihnen gern weiter.

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Vinyl-Parkett verlegen

Designbeläge erobern deutsche Haushalte. Dank der Klick-Mechanik sind die strapazierfähigen und pflegeleichten Bodenbeläge so einfach zu verlegen, dass selbst Laien den Bodenbelag verlegen können. Durch die biegsamen Vinyl-Dielen kann Designbelag-Parkett auch auf leicht unebenen Untergründen verlegt werden, ohne vorhergehende Vorbereitungen. Mit nur wenigen Handgriffen und ohne große Vorkenntnisse liegt Vinyl-Parkett auch in anspruchsvollen Räumen.

Das sollten Sie beachten:

Vinyl-Parkett sollte nicht auf textilen Bodenbelägen oder Bodenbelägen mit PE-Schaum verlegt werden. In unbeheizbaren Räumen und Räumen mit starker Sonneneinstrahlung kann es zu Verformungen des Bodenbelags kommen. Auch die Verlegung in Räumen mit starker Feuchtigkeit und im Außenbereich sollte vermieden werden. Vinyl-Parkett kann zwar in Feuchträumen verlegt werden, hält starker Nässe aber nicht stand.
Um das Vinyl-Parkett an die klimatischen Bedingungen des Raumes anzupassen, sollten die geschlossenen Vinyl-Parkett-Pakete mindestens zwei Tage vor der Verlegung in dem Raum gelagert werden, in dem der Bodenbelag verlegt werden soll. Optimal ist eine Raumtemperatur von 18 ° C bis 20 °C.
Wie jedes andere Material arbeitet Vinyl-Parkett auch nach der Verlegung weiter. Daher ist auf eine Dehnungsfuge von mindestens 1 cm zwischen dem Bodenbelag und der Wand sowie Heizungen, Möbeln und Türzargen zu achten. Bei Räumen, die breiter als 8 m sind, erhöht sich die Dehnfuge auf 1,5 cm.
Ist der Untergrund stark uneben, muss der Untergrund mit Spachtelmasse ausgeglichen und vorbereitet werden. Ein halbwegs ebener, trockener und sauberer Untergrund ist für ein gutes Endergebnis unabdingbar. Bei einer Verlegung auf mineralischen Untergründen in feuchten Räumen ist eine Dampfsperre erforderlich. Eine PE-Folie mit einer Stärke von 0,2 mm genügt, um die Feuchtigkeit vom Vinyl-Parkett fernzuhalten.
Vinyl-Parkett eignet sich für die Verlegung auf Warmwasser-Fußbodenheizungen. Dabei sollte die Temperatur nicht 28 °C übersteigen. Eine Verlegung auf elektrischen Fußbodenheizungen wird hingegen nicht empfohlen.

Das benötigen Sie:

Teppichmesser
Abstandhalter
Zollstock
Schlagklotz
Hammer
Scharfe und spitze Schere
Säge
Lochsäge
Fußleisten
Rosetten
Stecheisen
Profilsystem

Verlegung Schritt für Schritt:

  1. Legen Sie das geöffnete Vinyl-Parkett-Paket neben sich und halten Sie das notwendige Werkzeug bereit.
  2. Beginnen Sie mit der Verlegung längs zum Einfall des Lichts an einer geraden Wand, um eine ebenmäßige Optik zu gewährleisten. Entfernen Sie bei der ersten Reihe die Feder an der Langkante der Vinyl-Parkett-Dielen. Diese Kante zeigt zur Wand.
  3. Die folgenden Vinyl-Parkett-Dielen sollten versetzt verlegt werden. Optimal ist  ein Fugenversatz von zirka 30 cm, um eine ansprechende Optik zu erhalten.
  4. Durch den Klick-Mechanismus wird Vinyl-Parkett leimlos verlegt. Die einzelnen Vinyl-Parkett-Dielen werden dabei mit der Feder der Langkante in die Nut durch Auf- und Ab-Bewegen der Diele gebracht. Optimal ist ein Winkel von 20 bis 30 °.
  5. Die Kurzkanten fügen Sie durch das vorsichtige Aneinanderschlagen mit der Schlagleiste ineinander. Halten Sie dabei mit einer Hand die Diele fest, da es beim Zusammenklopfen zu einem Hochdrücken der Diele kommen kann.
  6. Sägen Sie die letzte Dielenreihe in die richtige Breite. Vergessen Sie dabei nicht die Dehnungsfuge. Fügen Sie nun wie gehabt die Dielen ineinander. Die Kurzkante der letzten Diele wird mit einem Zugeisen in die davor liegende Diele gebracht.
  7. Decken Sie nun die Dehnungsfuge mit einer Fußleiste ab. Achten Sie darauf, dass die Leiste nicht zu fest auf dem Fußboden aufliegt. Auch nach der Verlegung arbeitet das Vinyl-Parkett weiter und muss sich bewegen können.

Nach der Verlegung:

Nach der Verlegung entfernen Sie lose aufliegenden Schmutz durch Staubsaugen oder Kehren. Stärkere Verschmutzungen beseitigen Sie durch feuchtes Wischen mit einem Wischmob oder einem imprägnierten Vliestuch und einem entsprechenden Reinigungsmittel für Designbeläge. Entfernen Sie das verbliebene Reinigungsmittel durch Nachwischen mit einem feuchten Tuch.
Zur Schonung des Bodenbelags sollten Möbel und Stühle Filzgleiter erhalten. Die Verwendung von aggressiven Mittel oder Aceton sollte vermieden werden, da diese das Designbelag-Parkett nachhaltig und dauerhaft schädigen kann.

Tipps für die Verlegung:

Für vorhandene Rohranschlüsse werden Löcher in die Vinyl-Parkett-Dielen gebohrt. Der Durchmesser der Löcher sollte ungefähr 2 cm größer sein, als der Durchmesser des Rohres. Das ausgesägte Reststück bewahren Sie auf und setzen es ein, sobald die Vinyl-Parkett-Diele verlegt ist. Die “unschöne” Stelle decken Sie mit einer Rosette ab.
Im Raum vorhandene Türzargen kürzen Sie nach Bedarf. Das Vinyl-Parkett darf nicht an der Türzarge anstoßen.
Sind Übergänge zu anderen Bodenbelägen und Räumen vorhanden, decken Sie diese mit einem Profilsystem ab. So erhalten Sie eine einheitliche Optik des Bodenbelags.
Bei längeren und schmalen Räumen verlegen Sie das Vinyl-Parkett in Längsrichtung.

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Teppichparkett – Innovation im Wohnbereich

Teppichdielen bzw. Teppichparkett gelten als neueste Innovation im Bereich des textilen Bodenbelags. Dieser Bodenbelag verbindet die Vorzüge eines Teppichbodens mit den praktischen Verlege-Eigenschaften von Bodenbelägen mit Klick-Mechanismus.
Durch den Auftrag der textilen Oberfläche auf formstabilen HDF-Platten ist Teppichparkett sehr trittsicher, stabil, fußwarm und trittschalldämmend. Im Gegensatz zu normalen Teppichböden als Bahnenware ist es beim Teppichparkett möglich, die einzelnen Teppichdielen bei stärkeren Verschmutzungen oder Flecken gegen neue Dielen auszutauschen. Bei einem Umzug ist es außerdem möglich, den gesamten Bodenbelag ohne Beschädigungen raus- und mitzunehmen.

Das sollten Sie beachten:

Teppichdielen können problemlos auf Warmwasser-Fußbodenheizungen verlegt werden. Eine Verlegung auf einer elektrischen Fußbodenheizung wird nicht empfohlen.
Bei einer Verlegung in einem nicht unterkellerten Raum, ist zusätzlich eine Dampfsperre notwendig, die die Feuchtigkeit vom Bodenbelag fern hält. Eine PE-Folie mit einer Stärke von mindestens 0,2 mm wird empfohlen. Für einen optimalen Schutz vor Feuchtigkeit sollte die Dampfsperre mindestens 20 cm überlappend verlegt und an den Wänden wannenförmig hochgezogen werden.
Zur Anpassung an die klimatischen Bedingungen des Raumes, in dem das Teppichparkett verlegt werden wird, sollten die Teppichdielen mindestens ein bis zwei Tage ungeöffnet bei einer Raumtemperatur von 18 °C bis 20 °C gelagert werden. Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit von etwa 55 %.
Ein stark unebener Untergrund muss mit einer Spachtelmasse ausgeglichen werden, um eine einheitliche Optik und ein angenehmes Laufgefühl zu gewährleisten. Ein leicht unebener Untergrund ist kein Problem. Diese Unebenheiten werden durch die HDF-Platten ausgeglichen. Der Untergrund muss in jedem Fall trocken und sauber sein.
Bei der Verlegung ist auf die Einhaltung einer Dehnfuge zu achten. Der Abstand zwischen Wand, Möbeln, Heizungen, etc. und Bodenbelag sollte mindestens 1 cm betragen. Ist der Raum größer, als 8 m, erhöht sich die Dehnfuge auf 1,5 cm.

Das benötigen Sie:

Säge
Schlagleiste
Bohrmaschine mit Lochsäge
Zollstock
Bleistift
Abstandhalter
Fußleisten
Parkettprofilsystem
Gummihammer
Rosetten

Verlegeanleitung:

  1. Halten Sie das benötigte Werkzeug und die Teppichdielen bereit. Prüfen Sie den Bodenbelag auf eventuell starke Farbunterschiede. Ist der Farbunterschied zwischen den einzelnen Teppichdielen zu stark, muss der Bodenbelag ausgetauscht werden.
  2. Ist das Teppichparkett in Ordnung, beginnen Sie links an der Wand längs zum Lichteinfall mit der Verlegung.
  3. Entfernen Sie mit einer geeigneten Säge an der ersten Teppichdielen-Reihe die Feder an der Langkante des Teppichparketts. Diese Kante zeigt bei der Verlegung zur Wand.
  4. Teppichparkett ist mit einem Klick-Mechanismus ausgestattet und wird daher leimlos verlegt. Dabei werden die einzelnen Teppichdielen mit der Feder der Langkante in einem Winkel von zirka 30 ° in die Nut der vorhergehenden Teppichdiele gebracht. Bewegen Sie dabei die Diele vorsichtig auf und ab.
  5. Verlegen Sie das Teppichparkett versetzt mit einem Fugenversatz von ungefähr 30 cm.
  6. Die Kurzkanten des Teppichparketts fügen Sie durch das sanfte Aneinanderschlagen mit einem weißen Gummihammer oder einer Schlagleiste ineinander. Um ein Hochdrücken des Bodenbelags zu vermeiden, halten Sie beim Schlagen das Teppichparkett mit einer Hand fest. Die letzte Kurzkante der Teppichdiele bringen Sie mit einem Zugeisen in die vorhergehende Teppichdiele.
  7. Sägen Sie die letzte Teppichparkett-Reihe in die richtige Maße. Vergessen Sie beim Abmessen der Breite nicht die Dehnfuge von 1 cm bis 1,5 cm.
  8. Nach der Verlegung decken Sie die Dehnfuge mit einer Fußleiste ab. Eventuell vorhandene Übergänge zu anderen Räumen oder Bodenbeläge decken Sie mit einem Parkettprofilsystem ab.
  9. Bohren Sie für vorhandene Rohranschlüsse mit einer Lochsäge Löcher in die Teppichdiele. Der Umfang des Loches sollte 20 mm größer sein, als der des Heizungsrohres. Das verbliebene Reststück setzen Sie nach der Verlegung in die Teppichdiele ein. Decken Sie dann die Stelle mit einer Rosette ab.

Nach der Verlegung:

Teppichparkett ist sehr pflegeleicht. Er wird genau wie normaler Teppichboden gepflegt und gereinigt. Lose aufliegenden Schmutz oder Staub entfernen Sie durch Staubsaugen. Flecken oder stärkeren Verschmutzungen kommen Sie mit einem Teppichreiniger oder einem Fleckenmittel bei. Prüfen Sie vorher die Farbechtheit des Teppichparketts an einer unauffälligen Stelle. Sind die Flecken nicht mehr zu entfernen, kann die entsprechende Teppichdiele ohne Probleme ausgetauscht werden.

 

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Korkparkett verlegen

Korkboden erfreut sich wachsender Beliebtheit. Der fußwarme, trittschalldämmende und umweltfreundliche Bodenbelag ist nicht nur ein Allround-Genie. Auch die Energiekosten lassen sich mit Korkparkett hervorragend senken. Zusätzlich entlastet Korkparkett durch seine Elastizität Gelenke und Wirbelsäule und eignet sich damit sehr gut für Menschen jeder Altersklasse.
Dank des praktischen Klick-Systems lässt sich Korkparkett zudem sehr gut verlegen – auch von Heimwerkern. Die Kork-Dielen werden einfach mit Nut und Feder miteinander verbunden. Ein professioneller Bodenleger ist nicht notwendig.

Tipps:

Korkparkett ist ein Naturprodukt. Als solches sind Farbdifferenzen beim Bodenbelag möglich. Um eine einheitliche Optik zu gewährleisten, ist es sinnvoll, das Korkparkett vor dem Verlegen auf Farbunterschiede und massive Fehler zu prüfen. Sind Mängel vorhanden, muss der Bodenbelag ausgetauscht werden.
Zur Akklimatisierung des Bodenbelags muss das Korkparkett mindestens ein bis zwei Tage ungeöffnet in dem Raum gelagert werden, in dem der Bodenbelag verlegt werden soll. Optimal ist eine Raumtemperatur von 15 °C bis 20 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 50 bis höchstens 60 %. Daher müssen bei einem Neubau die Fenster und Türen eingebaut und die Heizung in Betrieb sein.
Der Bodenbelag kann ohne Probleme über einer Warmwasserfußbodenheizung verlegt werden. Die Oberflächentemperatur darf dabei nicht 28 °C überschreiten.
Der Untergrund muss nach der VOB, DIN 18356 “Parkettarbeiten” als verlegereif gelten. Das heißt, der Untergrund muss trocken, eben, sauber, rissfrei sowie druckfest sein. Sind Unebenheiten von mehr als 2 mm/lfd. m vorhanden, müssen diese unbedingt vor der Verlegung ausgeglichen werden. Wird der Bodenbelag in einem nicht unterkellerten Raum verlegt, muss vor der Verlegung eine Dampfsperre verlegt werden. Dafür eignet sich sehr gut eine 0,2 mm starke PE-Folie, die zur Wand hin wie eine Wanne hochgezogen wird. Die Stoßstellen werden zirka 20 cm überlappend verlegt und abgelegt.
Bei einer Verlegung über einen alten Dielenboden, muss die Verlegung des Korkparketts quer zum Dielenboden vorgenommen werden. Die alten Dielen müssen vor der Verlegung nachgeschraubt werden und schwingungsfrei sein. Eine Verlegung auf einem textilen oder einem weichen Nutzboden wird nicht empfohlen.

Das benötigen Sie:

Zugeisen
Säge
Lineal/Zollstock
Bleistift
Stecheisen
Gummihammer
Bohrmaschine mit Lochsäge (unterschiedlicher Durchmesser)
Parkettprofilsystem
Fußbodenleisten
Rosetten

Verlegeanleitung:

  1. Achten Sie darauf, dass eine Dehnfuge von mindestens 1 cm zwischen dem Korkparkett und der Wand bzw. anderen festen Bauteilen wie Möbel, Türzargen und Heizungsrohren eingehalten wird. Auch nach der Verlegung des Bodenbelags arbeitet das Korkparkett weiter.  Bei Räumen mit einer Breite größer 8 m, muss die Dehnfuge mindestens 1,5 mm/m betragen. Dabei sollte eine Fläche von 80 m² nicht überschritten werden.
  2. Beginnen Sie mit der Verlegung des Bodenbelags längs zum Einfall des Lichts von links nach rechts.
  3. Sägen Sie an den Dielen der ersten Reihe die Feder der Langkante ab und verlegen Sie die Korkparkett-Dielen so, dass die Schnittkante zur Wand zeigt.
  4. Verlegen Sie die Dielen versetzt (mindestens ⅓), optimal aber im Halbverband.
  5. Der Bodenbelag wird aufgrund des Klick-Mechanismus trocken bzw. leimlos verlegt. Dazu drehen Sie die Korkparkett-Dielen mit der Feder der Langkante in die Nut der vorhergehenden Korkparkett-Diele. Optimal ist ein Winkel von 30 °C.
  6. Fügen Sie vorsichtig mit der Schlagleiste die Kurzkanten der Korkparkett-Dielen ineinander. Gehen Sie dabei vorsichtige vor, um ein Hochdrücken des Bodenbelags beim Zusammenfügen zu vermeiden.
  7. Schneiden Sie die letzte Reihe der Korkparkett-Diele so zu, dass eine entsprechende Dehnfuge erhalten bleibt. Fügen Sie die letzte Korkparkett-Diele mit einem Zugeisen zusammen.
  8. Nach der Verlegung decken Sie Dehnfugen mit einer Fußleiste ab. Um die Bewegungsfreiheit des Bodenbelags nicht zu beeinträchtigen, darf die Fußleiste nicht allzu dicht auf dem Korkparkett aufliegen.
  9. Für die Heizungsrohre bohren Sie mithilfe einer Bohrmaschine mit Lochsäge Löcher in die entsprechenden Dielen. Dabei müssen die Durchmesser der Löcher 20 mm größer, als der Durchmesser des Rohres ein. Nach der Verlegung dieser Diele setzen Sie das ausgebohrte Reststück ein und decken die Stelle mit Rosetten ab. Notwendige Ausklinkungen können Sie mit einem Stecheisen und einer entsprechenden Säge vorgenommen werden.
  10. Kürzen Sie Türzargen so, dass der Bodenbelag gut darunter liegen kann. Er darf nicht an den Türzargen oder den Möbeln anstoßen.
  11. Decken Sie die Übergänge zwischen dem Korkparkett und anderen Räumen oder anderen Bodenbelags-Arten mit einem Parkettprofilsystem ab.

Nach der Verlegung:

Bei einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 50 bis 60 % und einer Raumtemperatur von zirka 20 °C hält das Korkparkett besonders lange. Ein Luftbefeuchter verhindert ein Austrocknen des Bodenbelags.
Reinigen Sie den Bodenbelag mit einem Staubsauger oder einem trockenen Mob. Stärkere Verschmutzungen entfernen Sie mit einem nebelfeuchten Tuch oder Wischmob und einem entsprechenden Reinigungsmittel speziell für Kork-Bodenbeläge. Verwenden Sie im Eingangsbereich Unterlegmatten, um starke Verschmutzungen im Eingangsbereich zu verhindern. Pflegen Sie in regelmäßigen Abständen den Bodenbelag mit einem entsprechenden Kork-Pflegemittel.

 

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Linoleum-Parkett verlegen – Verlegeanleitung

Linoleum gibt es als Bodenbelag in verschiedenen Formen. Eine sehr schöne Variante ist das Linoleumparkett, das schwimmend verlegt, aber auch verklebt werden kann. Besonders beliebt ist aber die Klick-Variante, die ähnlich wie bei Laminat, Parkett, Teppichdielen und PVC-Fliesen funktioniert. Linoleum-Parkett mit Klick-System ist mit einer Nut- und Federverbindung ausgestattet, die es selbst Laien ermöglicht, den Bodenbelag ohne professionelle Hilfe zu verlegen, einzelne Dielen auszutauschen oder den gesamten Bodenbelag auszutauschen.

Tipps:

Linoleum-Parkett eignet sich zur Verlegung auf Fußbodenheizungen. Bei Temperaturen über 28 °C kann es allerdings zur Fugenbildung kommen. Die Betriebstemperatur sollte daher nicht über 28 °C liegen. Für die Verlegung über einer elektrischen Fußbodenheizung eignet sich Linoleum-Parkett nicht.
Aufgrund der Beschaffenheit des Bodenbelags kann Linoleum-Parkett auch auf alten Laminat- und Parkettböden verlegt werden. In diesem Fall muss die Verlegung quer zum alten Bodenbelag erfolgen. Eine Verlegung auf textilen Böden wie Teppich oder Teppichboden ist nicht zu empfehlen. Diese Bodenbeläge müssen vor der Verlegung des Linoleum-Parketts vollständig entfernt werden.

Vor der Verlegung:

Linoleum besteht aus Naturstoffen. Es kann zwischen den einzelnen Produktionschargen zu Struktur- und Farbunterschieden kommen. Eine Verwendung unterschiedlicher Produktionschargen ist daher nicht zu empfehlen.
Der Bodenbelag muss vor der Verlegung mindestens einen Tag, besser noch zwei Tage ungeöffnet in dem Raum gelagert werden, in dem das Linoleum-Parkett verlegt werden soll. Optimal ist eine Raumtemperatur von 15 °C bis 20 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 55 % zur Akklimatisierung des Bodenbelags.
Um eine fachgerechte Verlegung zu gewährleisten, muss der Untergrund entsprechend VOB, DIN 18356 “Parkettarbeiten” vorbereitet sein. Der Untergrund muss trocken, sauber, rissfrei, eben und zug- sowie druckfest sein. Eventuell vorhandene Unebenheiten von mehr als 2 mm/m müssen durch Verspachtelung ausgeglichen werden. Liegen Holzböden untendrunter, müssen diese gegebenfalls nachgeschliffen und die Schrauben der Dielen nachgezogen werden.
Ist der Raum, in dem das Linoleum-Parkett verlegt werden soll, feucht oder unterkellert, sollte vor der Verlegung des Bodenbelags eine Dampfsperre verlegt werden. Eine 0,2 mm starke PE-Folie, bei der die Stöße 20 cm überlappend verlegt werden, eignet sich am besten dazu. Für einen Rundumschutz sollte die Folie an der Wand wannenartig hochgezogen und abgeschnitten werden. Danach kann mit der Verlegung des Linoleum-Parketts begonnen werden.
Bei mineralischen Untergründen muss vor der Verlegung des Linoleum-Parketts eine Feuchtigkeitsmessung durchgeführt werden, um Totalschäden an den Fußbodenkonstruktionen vorzubeugen. Dabei gilt: Anhydritestrich maximal 0,5 % CM Restfeuchte, Zementestriche maximal 2,0 % CM Restfeuchte. Bei einer Verlegung über einer Warmwasserfußbodenheizung darf die Restfeuchte bei Zementestrichen nicht höher als 1,8 % CM und bei Anhydritestrichen nicht höher als 0,3 % CM betragen.

Benötigtes Werkzeug:

Zugeisen
Säge
Lineal/Zollstock
Bleistift
Stecheisen
Gummihammer
Bohrmaschine mit Lochsäge (unterschiedlicher Durchmesser)
Parkettprofilsystem
Fußbodenleisten
Rosetten

Verlegung Schritt für Schritt:

  1. Beginnen Sie mit der Verlegung des Bodenbelags links – längs zum Einfall des Lichts – und arbeiten Sie sich nach rechts vor. Beachten Sie, dass Sie eine Dehnfuge von mindestens 10 mm zwischen Linoleum-Parkett und der Wand  sowie Türzargen, Heizungen, Heizungsrohren und eventuell vorhandenen Möbeln einhalten. Allgemein gilt: Ab einer Raumbreite von mehr als 8 m muss die Dehnfuge mindestens 1,5 mm/m betragen.
  2. Entfernen Sie an der Längsseite der Dielen der ersten Verlegereihe mit einer Säge die Feder und verlegen Sie diese Dielen so, dass die Schnittkante zur Wand  zeigt.
  3. Die folgend Dielenreihen sollten Sie versetzt verlegen. Optimal ist eine ⅓-Verlegung oder eine Verlegung des Bodenbelags im Halbverband.
  4. Durch die Klick-Mechanik ist die weitere Verlegung sehr einfach. Drücken Sie die einzelnen Dielen mit der Feder der Längsseite in die Nut der bereits verlegten Linoleum-Diele. Perfekt ist ein Winkel von 20 bis 30 °.
  5. Um die Dielen an der Kurzkante zusammenzufügen, schlagen Sie mit dem Gummihammer vorsichtig an die Kurzkante. Vorsicht: Klopfen Sie zu stark, kann sich der Bodenbelag unschön wölben.
  6. Verlegen Sie so Diele für Diele. Schwierig wird es noch mal in der letzten Dielenreihe. Da jeder Raum unterschiedlich breit ist, müssen die Dielen der letzten Reihe in der Regel entsprechend der verbliebenen Breite zugesägt werden. Vergessen Sie dabei die Dehnungsfuge nicht, die Sie von der Breite der Linoleum-Diele abziehen müssen. Ist die Diele passend gelegt, wird die letzte Reihe genauso, wie die Reihen davor verlegt. Für die Kurzkante der letzten Diele benötigen Sie ein Zugeisen zum Zusammendrücken der Dielen.
  7. Nach dem Verlegen des Linoleum-Parketts können die Fußleisten eingepasst werden. Auch hier ist auf die Einhaltung der Dehnungsfuge zu achten. Das Linoleum-Parkett kann nach dem Verlegen sofort betreten werden. Ein Wartezeit ist nicht nötig.

Nach der Verlegung:

Für leichte Verschmutzungen genügt ein Reinigungsmittel für Linoleum, das in Wasser gelöst wird. Damit reinigen Sie das Linoleum. Am besten eignet sich dafür ein weiches Tuch.
Hartnäckige Verschmutzungen entfernen Sie mit einem unverdünnten Reinigungsmittel. Geben Sie das Reinigungsmittel auf ein weiches Tuch und reiben Sie damit die Flecken vorsichtig aus. Den gelockerten Schmutz entfernen Sie mit einem nebelfeuchten Tuch.
Vermeiden Sie es, Blumenkübel aus Terrakotta, Metall oder Ton auf dem Bodenbelag zu verwenden. Benutzen Sie als Unterlage einen Untersetzer.

Hinweise zum Verlegen:

  1. Löcher, die für die Verlegung um Heinzungsrohren gebohrt oder gestanzt werden müssen, sollten einen zirka 20 mm größeren Durchmesser haben, als das eigentliche Rohr. Verwenden Sie zum Aussägen des Loches eine Bohrmaschine mit Lochsäge, um gleichmäßig zu arbeiten. Nach der Verlegung der Diele, setzen Sie das Reststück wieder ein und decken den Bereich mit Rosetten ab. Eventuell notwendige Ausklinkungen nehmen Sie mit Stecheisen und Säge vor.
  2. Türzargen und andere feste Bauteile müssen bei Bedarf gekürzt werden, damit das Linoleum-Parkett darunter liegen kann, ohne die Bewegungsfreiheit des Bodenbelags einzuschränken. Sobald die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, kann es zu einem unschönen Wölben des Bodenbelags kommen.
  3. Liegen mehrere Bodenbeläge im selben Bereich, müssen die Übergänge zwischen diese Bodenbelägen und dem Linoleum-Parkett mit einem Parkettprofilsystem abgedeckt werden. So vermeiden Sie Stolperfallen und unschöne optische Übergänge.
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Parkettboden verlegen – Verlegeanleitung

Parkettboden verlegen – Verlegeanleitung für Fertigparkett

Fertigparkett sieht nicht nur sehr hochwertig und edel aus. Er lässt sich auch relativ einfach selbst verlegen. Der Holzboden kann auf zwei Arten verlegt werden: schwimmende Verlegung per Klick-System oder durch eine vollflächige Verklebung. Während sich Fertigparkett durch das Klick-System einfach und ohne Vorkenntnisse verlegen lässt, sind bei der vollflächigen Verklebung Fachkenntnisse zum Verlegen des Holzbodens notwendig.

Benötigtes Material und Werkzeug

  • Verlegekeile
  • Richtschnur
  • Schlagholz
  • Schraubendreher
  • Gehrungssäge, Feinsäge und Stichsäge
  • Anschlagwinkel
  • Befestigungsklammern
  • Akku-Bohrer mit Lochsägen-Aufsatz
  • Schlagholz
  • Cuttermesser
  • Hammer
  • Zollstock
  • Rosetten für Heizungen
  • Bleistift
  • Spachtelmasse
  • Richtlatte
  • Sockelleisten
  • Verlegekeile
  • Zugeisen
Parkettboden selbst verlegen Verlegeanleitung. Bildquelle: Schemmi pixelio.de
Parkettboden selbst verlegen Verlegeanleitung. Bildquelle: Schemmi pixelio.de

Mit der richtigen Vorbereitung Fehler vermeiden

Fertigparkett ist ein sensibler Holzboden, dessen Weiterverarbeitung fachgerecht erfolgen sollte. Daher sollten vor dem Verlegen von Fertigparkett die wichtigsten Grundregeln beachtet werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

  1. Grundsätzlich sind bei der Verlegung von Bodenbelägen die verlegehinweise des Herstellers zu beachten. Werden diese Hinweise und Anforderungen nicht beachtet, kann dies zum Verlust der Gewährleistung führen.
  2. Vor der Verlegung des Fertigparketts muss der Holzboden auf eventuelle Materialfehler geprüft werden. Beschädigte oder mangelhafte Holzboden-Dielen dürfen nicht verlegt werden. Um Mängel und Defekte am Holzboden zu erkennen, sollte Fertigparkett daher nur bei Tageslicht verlegt werden.
  3. Vor der Verlegung sollte eine Akklimatisierung des Fertigparketts erfolgen. Dazu muss der Holzboden für mindestens 48 Stunden im zu verlegenden Raum gelagert werden und sich so einem normalen Raumklima anpassen.
  4. Aufgrund der natürlichen Eigenschaften von Holz darf Fertigparkett nicht in Feuchträumen verlegt werden. Sobald Feuchtigkeit in den Holzboden eindringt, wird das Material beschädigt, kann aufquellen und ist nicht mehr verwendbar.
  5. Fertigparkett darf nur auf einem trockenen, ebenen und sauberen Untergrund verlegt werden. Dazu ist die Restfeuchte des Unterbodens zu prüfen und Grenzwerte entsprechend der Verlegeanleitung einzuhalten. Ein unebener Untergrund muss mit Spachtelmasse ausgeglichen werden, bevor der Holzboden verlegt wird. Prüfen Sie den Untergrund mithilfe einer Richtlatte auf Unebenheiten und beseitigen Sie diese gegebenenfalls mit einem Schleifgerät. Eventuelle Löcher füllen Sie mit Spachtelmasse. Je nach Art des Estrichs bzw. Unterbodens gibt es im Bodenbelag-Fachhandel spezialiserte Spachtelmasse zu kaufen.
  6. Eine Verlegung des Holzbodens auf Teppichen oder losen PVC-Böden ist nicht möglich. Wird Fertigparkett auf Verlegeplatten oder alten Holzdielen verlegt, sollte der Holzboden quer zur Längsrichtung des bereits vorhandenen Bodenbelags verlegt werden. Um ein Knarren zu vermeiden, sollten lose Dielen sicher fixiert werden. Zur schwimmenden Verlegung bietet der Fachhandel verschiedene Unterlagen, welche auch akustische Dämmfunktion oder/und Dampfsperren integrieren. Der Bodenbelag-Fachhandel berät Sie dazu.
  7. Aufgrund der natürlichen Eigenschaften von Holz (Bodenbelag quillt oder schwindet) müssen beim Verlegen unbedingt Dehnungsfugen zu Wänden, Heizkörpern oder Stützen eingehalten werden (pro Meter = 2 mm Dehnungsfuge). Für eine schönere Optik kann die Dehnungsfuge mit einer Sockelleiste abgedeckt werden.
  8. Das Fertigparkett sollte beim Verlegen aus verschiedenen Paketen gemischt verlegt werden, um eine gleichmäßige Optik zu erhalten.

Parkettboden verlegen (Fertigparkett)

  1. Nach der Vorbereitung des Untergrunds lässt sich Fertigparkett schnell und effektiv selbst verlegen. Dazu entfernen Sie von den Fertigparkett-Dielen der ersten Reihe die Längsfedern mit einer Holzsäge. Beginnen Sie in der linken Raumecke. Die abgeschnittene Längsseite muss zur Wand zeigen. Mithilfe von Distanzkeilen (wird häufig vom Hersteller mitgeliefert) halten Sie den notwendigen Wandabstand von 10 bis 15 mm ein. Bei einer ungeraden Wand richten Sie die erste Reihe gerade aus und rasten die Kopffugen ineinander. Sägen Sie das letzte Element auf die benötigte Länge ab.
  2. Nach dem Verlegen der ersten Reihe beginnen Sie wieder links mit der ersten Diele der zweiten Reihe mit dem Reststück der letzten Reihe (nicht kürzer als 20 cm), um ausreichenden Versatz zu erzielen. Klicken Sie diese längsseitig an das Fertigparkett der ersten Reihe ein, indem Sie die Federseite in einem Winkel von 25 ° in die Nut der Diele der ersten Reihe einrasten lasten.
  3. Schieben Sie die Fertigparkett-Diele noch vor dem Absenken kopfseitig an die vorhergehende Diele. Verriegeln Sie als nächstes die Längsfuge des Holzbodens durch Herunter- bzw. Herandrücken. Prüfen Sie vor der Verriegelung der Kopffuge, dass die Längsfuge tatsächlich vollständig verriegelt ist. Die Kopffuge verriegeln Sie, indem Sie die Dielen mit dem Hammer zusammenschieben. Verwenden Sie dazu einen Schlagschutz, um das Fertigparkett nicht zu beschädigen. Verlegen Sie alle weiteren Fertigparkett-Dielen auf dieselbe Art und Weise.
  4. Fügen Sie in der letzten Reihe ebenfalls alle Stirn- bzw. Kopfseiten zusammen. Beim Verlegen schmaler Parkettdielen nutzen Sie zum Zusammenfügen der Stirnseiten ein Schlagholz und zum Verlegen der Längsseiten ein Zugeisen.
  5. Damit Parkett-Dielen unter die Türzargen passen, müssen diese mit einer Feinsäge oder Multimaster so gekürzt werden, dass das Parkett drunter geschoben werden kann. Auch hier ist die Dehnungsfuge zu beachten.
  6. Beim Verlegen von Fertigparkett um Heizungsrohre markieren Sie die Position des Rohres auf der entsprechenden Parkett-Diele und bohren diese mit einer Lochsäge aus. Um unschöne Stellen hinter dem Heizungsrohr zu vermeiden, sägen Sie ein Stück Fertigparkett in Form eines V aus und fügen es hinter den Rohren wieder ein. Die Löcher um den Heizungsrohren verdecken Sie nach dem Verlegen mit passenden Rosetten.
  7. Zuletzt werden die Sockelleisten angebracht. Befestigen Sie nun die Befestigungsklammern der Sockelleisten an der Wand. Achten Sie dabei auf einen Abstand von mindestens 40 Zentimetern. Drücken Sie dann die Sockelleisten auf. Reststücken schneiden Sie mit einer Gehrungssäge zu. Danach sind die Verlegearbeiten des Holzbodens beendet.
  8. Die meisten Fertig-Holzparkett Sorten sind vorgeölt. Dennoch empfiehlt es sich, dem neuen Fertigparkett gleich eine erste Ölung zu verpassen. Passencdes Öl gibt es im Bodenbelag-Fachhandel.

 

 

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